Bergmodell

Das Handmodell

Wir sind viele.

Von Dr. med. Georg Hünig · Stand

Mehr als eine Seite

Bei der Arbeit bin ich jemand anderes als mit guten Freunden. Im Streit jemand anderes als in einem ruhigen Gespräch. Das ist nichts Ungewöhnliches. Jeder Mensch trägt verschiedene Ich-Zustände in sich.

Das Handmodell nimmt dafür ein Bild, das wir immer dabeihaben: die eigene Hand. Jeder Finger steht für einen Ich-Zustand. Fünf Finger, eine Hand – verschieden und doch zusammengehörig.

Wenn wir festhängen

Wer gesund aufgewachsen ist, kann zwischen seinen Zuständen wechseln. Ernst sein und albern. Stark und bedürftig. Je nachdem, was die Situation braucht.

Unter Belastung geht diese Beweglichkeit verloren. Dann bleiben wir in einem Zustand hängen – etwa in dem kleinen, hilflosen Teil, obwohl wir längst erwachsen sind und andere Möglichkeiten hätten.

Das Modell hilft zu erkennen, in welchem Zustand man gerade steckt. Allein das verschafft oft schon Luft.

Ausführlich beschrieben – in Fach- und in Alltagssprache – im Buch „Modelle in der Psychotherapie“. Diese Seite ersetzt keine Beratung oder Behandlung.

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